Was ist Elektrosmog?
Der Begriff Elektrosmog wird regelmäßig von den Medien wie auch verschiedenen Wissenschaftlern aufgegriffen, um mögliche Gefahren für die menschliche Gesundheit durch den Einsatz von technischen Geräten zu beschreiben. Den meisten Bürgern ist jedoch gar nicht bewusst, welche konkrete Gestalt Elektrosmog haben kann und wie sich beispielsweise durch die Verwendung von Handys oder schnurlosen Telefonen die hiermit verbundenen Felder auf die eigene Gesundheit auswirken können. Bereits der Begriff Smog suggeriert dabei jedoch, in Anlehnung an den Luftsmog in überfüllten Städten, dass mit den Feldern in jedem Fall Belastungen und gesundheitliche Risiken einhergehen.
Wie reagiert der Körper auf Strahlung?
Grundsätzlich hat man sich die Felder, die nachweislich von sämtlichen, elektronischen Geräte erzeugt werden, wie eine permanente Aussendung von Strahlen unterschiedlicher Frequenz vorzustellen. Derartige Strahlungen tauchen auch in anderen Lebensbereichen auf und sind hierbei je nach Wellenlänge für den Menschen vollkommen ungefährlich (wie Lichtstrahlen) oder extrem gesundheitsschädigend (wie Röntengenstrahlung). Da der menschliche Körper auf von Außen wirkende Felder und Strahlungen reagiert, wird dieses Prinzip gerne in der Medizin eingesetzt, beispielsweise zur Anregung der Durchblutung mit Rotlichtlampen. Die Reaktion auf die nicht sichtbare Strahlung, die von Elektrogeräten ausgeht, ist wissenschaftlich eher umstritten, wobei eine potenzielle Schädigung neben der eigenen Gesundheit auch von der Stärke der Strahlungsquelle abhängt. Auch wenn viele, aktuelle Studien keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Strahlungen und verschiedenen Erkrankungen herstellen kann, wird von Kritikern vor allem auf die Langzeitwirkung des Elektrosmogs hingewiesen, der beispielsweise auch bei Röntgenstrahlen oder Radioaktivität erst Jahre oder Jahrzehnte später seine Auswirkungen gezeigt hat.
Elektrosmog bei Handys
Seit der flächendeckenden Ausbreitung von Handys werden vor allem diese immer wieder auf mögliche Auswirkungen auf den menschlichen Organismus untersucht. Da ein Handy unmittelbar an den Körper gehalten wird, fürchten Elektrosmog-Kritiker hier eine direkte Gefahr für den Menschen, der sich beispielsweise an Veränderungen im Gehörgang oder dem nahen Gehirn zeigen kann. Einige, alternative Hersteller bieten für dieses Zweck kleine Abschirmhilfen aus Aluminium oder anderen Materialien ab, die einen großen Teil der Strahlung abblocken und somit eine mögliche Gefahr durch Elektrosmog erfolgreich unterbinden. Aktuell laufen einige Langzeitstudien angesehener Universitätskliniken, die endgültig die Frage klären möchten, welche Gefahren wirklich durch den Elektrosmog der Handys ausgehen.
Elektrosmog bei schnurlosenen Telefonen
Im Vergleich zu Handys stellen schnurlose Telefone zwar auch eine unmittelbar am Körper gehaltene Strahlenquelle da, dennoch ist die potenzielle Belastung hier im Regelfall geringer. Der Grund hierfür ist, dass der Hörer als Funksignalempfänger meist nur wenige Meter bis zur Hauptstation des Telefons fungieren muss und deshalb mit deutlich geringeren Leistungen und Strahlungswerten auskommen als Handys, die an jedem Ort stets den Kontakt zu einem eventuell weit entfernten Sendemast finden muss.