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Mobilfunkantennen auf den Dächern stehen unter Generalverdacht

Mobilfunkantennen auf den Dächern stehen unter GeneralverdachtSchon lange ist aus den verschiedensten Richtungen zu hören, dass Elektrosmog zu gesundheitlichen Schäden führt. Elektrosmog ist die abwertende Bezeichnung für alle elektromagnetischen Strahlen, die entstehen, wenn elektrische Geräte betrieben werden. Das Wort Elektrosmog impliziert die Ansicht, die elektromagnetische Strahlung sei gesundheitsgefährdend.

Elektromagnetische und magnetische Felder entstehen durch Stromfluss in elektrischen Leitern, elektrische Felder durch die sogenannte Potenzialdifferenz.Zu unterscheiden sind niederfrequente magnetische sowie hochfrequente elektromagnetische Felder. Diesen Feldern wird nun nachgesagt, zahlreiche Krankheitsbilder hervorzurufen. So ist oft die Rede von Auswirkungen auf das Hormon Melanin, doch auch funktionale Beeinflussungen des Nervensystems sollen auftreten, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Libidoprobleme. Die einzige, wissenschaftlich nachgewiesene Schädigung jedoch ist Folge der thermischen Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Wechselfelder. Eine gesundheitsschädigende Wirkung tritt aber erst bei etwa vierzig Grad Celsius auf. Die Anlagen und Geräte erwärmen jedoch nur in einem Bruchteil dieser Temperatur. Die Argumentation der Gegner von Mobilfunkantennen ist recht simpel. Da keine stichhaltigen Beweise für Gesundheitsschädigungen vorliegen, berufen sie sich auf Technologien, deren Gefährlichkeit erst im Laufe der Forschung festgestellt wurde, so zum Beispiel die Röntgenstrahlung. Es sei also durchaus möglich, dass später festgestellt werden würde, dass die Strahlung, die von Hochspannungsleitungen, Funk- und Mobilfunkmasten, Trafoanlagen und auch Handys ausgeht, erst in ungewisser Zukunft als signifikant gesundheitsschädlich erkannt werde.

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