Tipps zur Verhinderung von Elektrosmogauswirkungen





Tipps zur Verhinderung von Elektrosmogauswirkungen Ein Leben ohne Elektrizität ist heute kaum noch vorstellbar. Die Industrie ist gänzlich auf den elektrischen Strom angewiesen und auch aus dem privaten Bereich ist er nicht mehr wegzudenken – seien es die vielen Elektrogeräte, welche die tägliche Hausarbeit wesentlich erleichtern, oder auch die Geräte der Kommunikations- und Unterhaltungselektronik, angefangen vom kleinen Taschenradio bis hin zum Heimkinosystem. Viele dieser Geräte, insbesondere leistungsstarke Mikrowellen und Induktionskochplatten sowie alle elektronischen Geräte, welche zur Signalübertragung Funkwellen benutzen, tragen mehr oder weniger zur Verstärkung des Elektrosmogs bei. Mit Elektrosmog bezeichnet man die elektromagnetischen Felder, welche von vielen Geräten ausgehen.

Im kommerziellen Sektor entsteht Elektrosmog durch Anlagen zur Erzeugung und Verteilung von Elektroenergie wie Freileitungen und Umspannwerke. Im privaten Haushalt sind in erster Linie Induktionskochfelder und Mikrowellen sowie das Handy und Schnurlostelefon für die Entstehung von Elektrosmog verantwortlich. Gleiches gilt auch für die gesamte Elektroinstallation eines Hauses. Unter dem Stichwort “Gesund wohnen” findet man auf der Seite einer Gebäudeversicherung viele nützliche Tipps zur Reduzierung von Elektrosmog im Büro und im Haushalt.

Elektromagnetische Felder, wie sie beispielsweise in unmittelbarer Nähe von Großsendeanlagen, Radarantennen oder auch im Garraum einer Mikrowelle entstehen, können lebensgefährlich sein. Die wesentlich schwächeren Felder von Handy, Wireless & Co. dagegen werden vom Menschen in der Regel gar nicht wahrgenommen. Doch unter Experten ist bis heute noch nicht eindeutig bewiesen, ob diese schwachen Felder bei langanhaltender Einwirkung z. B. Krebs auslösen können. Die Forschungen auf diesem Gebiet laufen daher schon seit Jahren auf Hochtouren. Besonders Handys und Schnurlostelefone stehen mitunter in Verdacht, für Hirntumore verantwortlich zu sein, da diese unmittelbar am Kopf gehalten werden, wodurch das Hirn die volle elektromagnetische Strahlung abbekommt. Die Verringerung des Elektrosmogs im Haushalt ist jedoch auf recht einfache Weise möglich. Es gilt, Elektrogeräte, welche nicht benötigt werden, richtig auszuschalten und nicht nur auf Stand-by zu lassen. Beim Kauf neuer Geräte, z. B. Computerbildschirme, sollte man auf strahlungsarme Modelle achten. Und um das eigene Wohlbefinden zu steigern, empfiehlt es sich, Fernseher, Handys und Computer gänzlich aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Die europäischen Transportnetzbetreiber
    Die EU-Kommission hat im November 2010 ein Papier verabschiedet, in dem es um die Ziele der europäischen Energiewirtschaft für 2020 geht. Darin werden Energieziele erwähnt, welche schon 2007 verabschi...
  • Elektrosmog durch Energiesparlampen?
    Gerade durch die Tatsache, dass Energiesparlampen weniger Strom verbrauchen als bisher gebräuchliche Leuchtbirnen, wird die Belastung durch Elektrosmog reduziert. Vergleichsuntersuchungen ergaben eine...
  • Reparatur der Elektroanlagen durch den Fachmann
    Die moderne Inneneinrichtung besteht zu einem großen Teil aus elektronischen Komponenten. Sie erstrecken sich von der Beleuchtung über nützliche Haushaltsgeräte bis hin zu unterhaltsamen Luxuseinricht...
  • Auch der radioaktive Abfall der Kernkraftwerke strahlt noch viele Jahrzehnte
    Radioaktiver Abfall strahlt unterschiedlich lang. Dabei kommt es auf die Zusammensetzung der radioaktiven Materie an. Die Zeit, in der sich die Menge eines radioaktiven Elements um die Hälfte reduzier...
  • Magnetfeld außerhalb elektrischer Geräte
    Magnetfelder existieren überall. Ein typisches Beispiel hierfür ist das Magnetfeld der Erde. Es reicht in seiner Stärke aus, um die Nadel eines Kompasses eindeutig anzeigen zu lassen, wo Norden ist. F...